Mit alten Fahrkarten sparen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.12.2009 (54/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Ab Sonntag, 13. Dezember 2009, gelten höhere Fahrpreise beim Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV). Die drchschnittliche Erhöhung beträgt 4,5 Prozent. ‚Diese Fahrpreiserhöhung ist mehr als happig und sehr ärgerlich, da gleichzeitig die Leistungen bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) eingeschränkt werden‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher des Fahrgastverbandes.

Mit etwas Planung können die MVV-Kunden allerdings noch etwas sparen. Die Fahrkarten des alten Tarifes gelten noch 3 Monate lang. Ganz genau bis zum 15. März 2010. Daher kann man sich zum Beispiel noch ein paar Streifenkarten auf Vorrat kaufen. Ab Mitte März kann man die Fahrkarten nur noch umtauschen oder sich gegen Gebühr erstatten lassen. ‚Wenigstens haben wir erreicht, daß die alten Fahrkarten nicht mehr verfallen‘, sagt Nagel. ‚Früher wurden sie nämlich zu wertlosem Altpapier. Allerdings ist es immer noch ein bürokratischer Unfug.‘ Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert eine dauerhafte Gültigkeit oder wenigstens ein aufgedrucktes ‚Haltbarkeitsdatum‘ von fünf Jahren. Die Verkehrsunternehmen müssen in diesem Jahr allerdings mehr sparen. Allerdings soll nicht an den Leistungen und am Fahrpersonal gespart werden sondern am Wasserkopf der Verwaltung. Teure Designerzüge bringen den Fahrgästen gar nichts, Fahrzeuge die in anderen Städten funktionieren tun dies in München mit Sicherheit auch.

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