Semesterticket schnell realisieren

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 08.12.2009 (53/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Für das Münchner Semesterticket haben nun schon genügend Diskussionen und Berechnungen stattgefunden. Nun ist endlich einmal das Handeln der Politik gefragt. Weder die Fahrgäste noch die Studenten wollen weiter dem Schwarzer-Peter-Spiel zuschauen. Die Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Technischen Universität und der Hochschule München haben sich entschieden. Wenn sich die Studenten der LMU gegen das Semesterticket entschieden haben, so muß man auch dies als guter Demokrat respektieren. Für die Studenten der anderen beiden Einrichtungen muß das Semesterticket schnell realisiert werden – und zwar zu den bisher ausgehandelten Bedingungen. Dabei muß das Verfahren zum Erwerb des Tickets möglichst unbürokratisch sein. Dabei kann man ja auch ruhig einmal das Internet benutzen. Wir erwarten, daß sich die Verkehrsunternehmen, insbesondere das städtische, nicht mehr quer legen. Das Risiko tragen ja eh die Fahrgäste. Und nach der letzten saftigen Tariferhöhung gibt es ja auch finanzielle Spielräume. Wenn sich das Ticket bewährt, werden die Studenten der LMU schon auch eine andere Abstimmung herbeiführen wollen. Die Bildungspolitiker können sich ja zwischenzeitlich auch einmal Überlegungen zur Finanzierung der Bildung machen. Und zwar für Studiengebühren und Semestertickets, denn bei den Studenten muß alles aus einer Kasse bezahlt werden.

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