Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.01.2009 (01/2009)
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de
Die Bauarbeiten am U-Bahnhof Münchner Freiheit führen zu unverständlichen Einschränkungen auf den gesamten Linien der U3 und U6. Die Aktion Münchner Fahrgäste kritisiert, daß alle Fahrgäste dieser Linien betroffen sind, obwohl nur an einem Bahnhof gearbeitet wird. Es ist klar, daß die Sperrung eines Bahnsteiges zu erheblichen Behinderungen führt. Es ist aber nicht hinnehmbar, daß auch auf eigentlich nicht beteiligten Streckenabschnitten Züge ausfallen und dem Fahrgast nur ein unattraktiver 20-Minuten-Takt angeboten wird. ‚Gerade bei geplanten Baumaßnahmen müßten doch die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden‘, meint Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Fahrgäste müssen ja nicht nur mit einer Verspätung von 10 Minuten rechnen, sondern vielfach werden ja auch Anschlußbusse nicht rechtzeitig erreicht – und dies kann gerade in den letzten Bertriebsstunden des Tages weitreichende Folgen haben.‘
Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert eine sofortige Verdichtung der U-Bahnlinien zwischen den Endhaltestellen Fürstenried West, Klinikum Großhadern und dem Bahnhof Odeonsplatz. Auch der Abschnitt Olympia-Einkaufszentrum – Scheidplatz muß den 10-Minuten-Takt während der Umbaumaßnahmen behalten.
Wenn man einen Blick auf den ‚geheimen‘ Gleisplan der U-Bahn wirft, so sieht man, daß es gerade auf dem gemeinsamen Abschnitt der U3 und U6 nur wenige Möglichkeiten zum Wenden gibt. Allerdings kann mit etwas mehr Personaleinsatz sicher eine bessere Lösung gefunden werden.
Erfreulich ist, daß am U-Bahnhof Münchner Freiheit genügend Auskunftspersonal für die Fahrgäste zur Verfügung steht.
