Ein 42-jähriger Lokführer war am Samstag, 12. April 2008, mit einem S-Bahnzug der Linie 7 von Wolfratshausen in Richtung Ostbahnhof unterwegs. Um 18:50 Uhr fuhr er mit dem Zug am S-Bahnhof Donnersberger Brücke ein. Zur gleichen Zeit stand ein 44-jähriger Schlosser aus dem Erzgebirge am Bahnsteig des Gleises vier an der Donnersberger Brücke. Als die S-Bahn bereits mit über der Hälfte ihrer Länge in den Bahnhof eingefahren war, torkelte der Schlosser laut Zeugenangaben in Richtung Gleisbereich.
Als er sich am Bahnsteigrand befand, berührte er die einfahrende S-Bahn, kam zu Sturz und fiel in den Zwischenraum zwischen S-Bahn und Bahnsteig. Schließlich kam er hinter dem Zug im Gleisbett zum Liegen. Der 44-Jährige musste mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo er umgehend operiert wurde. Auch eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus durchgeführt. Ein Schnelltest ergab eine Alkoholisierung von 2,9 Promille. Sein Zustand wird von den Ärzten als derzeit stabil beschrieben. Der Gleisbereich musste zur Unfallaufnahme für ca. 1 ½ Stunden gesperrt werden.
