Um durchschnittlich 3,8 Prozent werden die MVV-Fahrpreise zum 1. Juli 2008 erhöht. Dies ließ Oberbürgermeister Christian Ude, Vorsitzender der MVV-Gesellschafterversammlung, einen Tag nach Abschluß der Kommunalwahlen in Bayern verkünden.
Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, vermisst neue Ideen. ‚München braucht attraktivere Tarifangebote, die vorhandene Kapazitäten besser auslasten und die Stadt vom Autoverkehr entlasten,‘ meint Nagel. Auch die überproportionale Erhöhung bei den Kinderfahrscheinen passt nicht in die Zeit.
Dass die Fahrpreiserhöhungen erst nach Abschluss der Kommunalwahlen bekannt gegeben werden, hat ein ‚Gschmäckle‘. Mit der Streifenkarte kostet jetzt eine Fahrt durch die Stadt 2,20 Euro statt 2,10.
